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Termine


19.08.2018 09:00
Trachtenwallfahrt Schwarzlack

28.10.2018 10:30
Leonhardifahrt in Grafing

30.11.2018 16:00
Adventsmarkt am Kindergarten Straußdorf

27.12.2018 19:30
Weihnachtssingen in der Pfarrkirche


Vereins - Chronik

Chronik in Zahlen Vorstände Heute

Chronik in Zahlen

Mai 1948Gründungsversammlung
März 1949Aufnahme in den Inngau Trachtenverband
Juli 1949Erste Trachtenfestteilahme in Oberaudorf
Mai 1952Trachtenfest mit Fahnenweihe
Juli 197325-jähriges Gründungsfest
Mai 1978Heimatabend zum 30-jährigen bestehen
Juni 198335-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe
Juni 199850-jähriges Gründungsfest
Juni 200860-jähriges Gründungsfest
Juni 201365-jähriges Gründungsfest
Juni 201870-jähriges Gründungsfest

Vorstände seit der Gründung

1948 - 1954Franz Weber
1954 - 1964Alois Bell
1964 - 1989Josef Eichler
1989 - 2008Josef Schwarzenbeck
2008 - heuteMartin Mair

1945

Es war im Jahre 1945, kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges, da kehrten nach und nach Straußdorfer Krieger nach Jahren des Kampfes und der Entbehrung in die Heimat zurück. Nachdem sie sich wieder im normalen Leben zurechtgefunden hatten, dauerte es nicht mehr lange, und Alt und Jung fanden an fröhlichen Abenden bei Musik und Tanz zusammen. Damals war der große Tanzsaal des Gasthauses Aschauer mit Flüchtlingen aus dem Sudetenland voll belegt, so dass man sich mit Heuböden und Hausgängen, welche beim Stoamer, Forstmaier, Eggl, Lipp und Zahuber zur Verfügung standen, zufrieden geben musste. Die modernen Tanzarten und Tänze wurden damals von fast allen jungen Leuten wieder fleißig gelernt, bis eines Tages der alte Bell aus Katzenreuth anregte, es nicht nur bei den modernen Tanzformen zu belassen, sondern sich auch einem bäuerlichen Brauch, dem Platteln, zu widmen. Sein Sohn Alois lernte als erster das Platteln. Ihm folgte der Wächter Franz, der Schneider Hans, die Eggl Buam, der Lipp'n Ludwig, der Meista, der Bauern Alois und Froschei Hans. Am Ende des Jahres 1945 war das Platteln Allgemeingut der meisten jungen Burschen.

1946 - 1947

Es kam das Frühjahr 1946. In der Küche vom Bell fanden nun Plattlerproben statt. Es wurden große Anforderungen gestellt, doch die Mühe war nicht umsonst: Schon im Spätsommer, beim Erntedankfest, konnte man die Öffentlichkeit mit dem ersten Auftritt, einem Erntetanz, überraschen. Am 6. Januar 1947 unternahmen sie eine Schlittenfahrt nach Baiern, dort fand ein Ball statt, bei dem sie einen Plattler aufführten. Daraufhin wurden sie von den Bairern angesprochen, sich doch an einen Gau zu wenden und einen Verein zu gründen.

1948

Ein Jahr später, am 28. Mai 1948, fand die Gründungsversammlung statt. In die Vorstandschaft des Vereins wurden gewählt: Franz Weber und Ludwig Maier als 1. und 2. Vorstand, Hans Forstmair als Schriftführer und Kassier, Sepp Oslmeier, Sepp Weber und Alois Bell als Ausschussmitglieder. Um vor der amerikanischen Militärregierung in politischer Hinsicht einwandfrei dazustehen, mussten fünf Bürger gewählt werden. Dies waren: Sepp Oslmeier, Florian Wieser, Leonhard Obermaier, Josef Forstmaier und Pius Schwarzenbeck. Es war noch ein langer Weg von Amt zu Amt um vor den Amerikanern als entnazifiziert zu gelten. Endlich war es soweit. Sie beschlossen dem Inngauverband beizutreten. Bei der Gauherbsttagung wurde der Aufnahmeantrag eingereicht.

1949

Am 13. März 1949 wurden die Straußdorfer Trachtler in Rosenheim bei der Frühjahrs-Gautagung einstimmig als Gauverein aufgenommen. Sie hatten ihr Ziel erreicht. In der Versammlung am 30. März 1949 wurde eine Mitgliederliste aufgestellt. Grund war der Beschluss, pro Mitgliedschaft eine einmalige Aufnahmegebühr von 2 DM zu verlangen. Ein Jahresbeitrag wurde erst 1954 (von 1 Mark) eingeführt. Da die Gründerzeit von Armut bestimmt war und die Mitglieder keine Tracht besaßen, zogen sie schwarze Mäntel aus dem Krieg an. An den Trachtenfesten hieß es dann: "Schauts, die Schwarzen kemman". So nach und nach wurden Joppen von Bekannten und Freunden ausgeliehen und ersetzten die Mäntel. Erst später wurde als offizielle Kleidung die "Miesbacher Tracht" eingeführt. Es wurde beschlossen, 1949 erstmals einen Maibaum aufzustellen. Nach der Maibaumaufstellung überreichte der damalige 2. Gauvorstand Sepp März die Aufnahmeurkunde in den Inngauverband. Am Abend war großer Maitanz. Es wurde auch eine Sammlung durchgeführt mit dem erfreulichen Ergebnis von 7 cbm Holz, 100 Eier und 120 DM.

1951

Das Jahr 1951 stellte den Verein wieder vor große Aufgaben. So sollte nun die Frage der Vereinsfahne gelöst werden. Sie setzten sich daher mit der Firma Auer in München in Verbindung. Am 10. März 1951 kam Herr Auer persönlich nach Straußdorf und legte der Vorstandschaft Muster verschiedener Fahnen vor. Noch am gleichen Tag war der Entschluss gefasst, und es wurde der Auftrag vergeben zum Preis von 1200 DM.

1952

Jetzt mussten die Trachtler tüchtig sparen, um das Geld bereit zu haben. In der Versammlung 1952 wurde beschlossen eine Geldsammlung durchzuführen. Sie erbrachte den stolzen Betrag von 952,50 DM. Die Genossenschaftsbrauerei Grafing spendete allein schon 100 DM, und für die Musiker bei der Fahnenweihe ein gutes Quantum Bier. In Versammlung der Grafinger "G.T.E.V. Atteltaler" einigte man sich mit dessen Vorstand und Schriftführer über die Patenschaft für die Straußdorfer "Voglbergler". In der Zwischenzeit war die neue Vereinsfahne fertiggestellt, die alle Erwartungen weit übertraf. Ein Wunsch war in Erfüllung gegangen. Frau Therese Rothmoser erklärte sich als Fahnenmutter bereit. Die Wahl der Fahnenbraut fiel auf die Trachtlerin Luise Weber. Frau Maria Aschauer, Wirtin in Straußdorf, stiftete als Herbergsmutter ein schönes Fahnenband. Der große Tag der Fahnenweihe, der 18. Mai 1952, war da. Trotz kühlem Wetter kamen 400 Personen ins große Festzelt. Zur Unterhaltung spielten und sangen die Dreder Festmusik, die Auer Dirndl, die Heufelder Sänger und der Gstanzlsänger Beni. Die Ansage übernahm Sepp Übellacker. Am Abend führten die "Voglbergler" ihren Gästen noch den Bandltanz auf.

1953

Am 28. Dezember 1953 wurde beim Wirt in Straußdorf eine Christbaumversteigerung durchgeführt. Zum ersten Mal trat der Verein mit dem Theaterstück "Süßer die Glocken nie klingen" an die Öffentlichkeit. Daraufhin wurden mit großem Erfolg bis Ende 1969 an Ostern und Weihnachten Theaterstücke, wie "Der zweite Schuß", "Das Bauernblut", "Schwur auf der Kreuzbergalm", "Teufelsjäger und Wildererkönig" und "Der noblige Hochzeiter" aufgeführt. Nach über 10-jähriger Pause wurde an Ostern 1979 mit dem Stück "Unkraut verdirbt net" das Theaterspielen wieder aufgenommen. Von der alten Riege verblieben Wastl Eichler, der Souffleur Rudi Pecher, Maskenbildner Toni Eisert und Sepp Eichler, der mit Alois Bell die Stücke einstudierte. Als Spieler wirkten von 1979 bis 1985 unter anderem noch mit: Helmut Niedermeier, Fridolin Gruber, Sepp Schwarzenbeck, Marianne Obermaier, Maria Oslmeier, Elisabeth Kreuzer, Karl Reiter, Helga Eichler, Margarita Wieser, Klaus Reiter, Robert Köpperl, Fritz Peschke, Bernhard Wieser, Elisabeth Heilbrunner, Regina Bittner und Gertraud Spitzl, als Souffleur Sepp Eichler jun., Maskenbildnerin Christl Zingler. Es folgten "Ballet am Jocklhof", "Ein Unwiderstehlicher", "Die Töchter Josefs", "Die Schwindelnichte", "Opa will heiraten" und an Ostern 1985 "Der Sündenfall". Dann musste wegen des Verlusts des Bühnenbodens sowie der Kulisse und der alten Bühne das Theaterspielen aufgeben werden. Bis heute konnte noch kein geeigneter Raum gefunden werden, um den Brauch des Laienspiels wieder zu pflegen.

1973

Am 21./22. Juli 1973 wurde das 25-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Das Fest wurde mit einem Heimatabend, verbunden mit der Ehrung der Vereinsgründer, Feldgottesdienst und Waldfest beim Bell in Katzenreuth, in Gemeinschaft mit vielen Brudervereinen abgehalten. Rudi und Rupert Maierbacher spielten am Heimatabend auf ihren Ziehharmonikas. Sie wurden als "Bergfelder Okarinamusik" bekannt. Zur Vereinsmusik gesellte sich die Katzenreuther Hackbrettmusi, mit Lisi Bell, Diana Eichler und Norbert Hahn.

1978

Am 1. Mai 1978 wurde nach 29 Jahren wieder in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Krieger- und Veteranenverein ein Maibaum aufgestellt. Zum Anlass des 30-jährigen Bestehens wurde am 6. Mai 1978 ein Heimatabend in der Reithalle beim Bell, Katzenreuth abgehalten. An diesem Abend überreichte Gaujugendwart Albert Strauß stellvertretend für den Gauvorstand das silberne Gauehrenabzeichen an Vorplattler Rudi Maierbacher sen. Am 24. Mai 1986 wurde er für die 31 Jahre Vorplattler zum Ehrenvorplattler des Vereins ernannt und bekam das Vereinszeichen in Gold.

1983

Am 18./19. Juni 1983 feierte der Verein sein 35-jähriges Bestehen mit Fahnenweihe. Die Festwoche begann am Donnerstag mit einem großen Volkstanzabend und der Teisendorfer Tanzlmusi unter Leitung von Sigi Ramstötter. Am Freitag folgte der Bierausschank, es spielte die Stadtkapelle Grafing. Der Samstag begann mit der Totenehrung am Kriegerdenkmal, anschließend wurde der Heimatabend im Festzelt abgehalten. Es wirkten mit: Katzenreuther Hackbrettmusi, Bergfelder Okarinamusi, Schönauer Sänger, Bairer Alphornbläser, Auerbergler Goaßlschnalzer, Patenverein "Atteltaler" Grafing und die Bairer Winkler. Der Festabend wurde umrahmt von der Festkapelle Emmering, als Ansager fungierte Hans Weigl aus Schönau. Am Sonntag wurde die neue Fahne geweiht. Mit dem Wahlspruch "Mög uns Gottes weises Walten, Heimat Sitt ' und Tracht erhalten". Die Paten machten die "Bairer Winkler". Fahnenmutter machte Margarete Wieser, Fahnenbraut Helga Eichler, Herbergsmutter Elisabeth Aschauer und die Festjungfrauen Anneliese Spötzl, Claudia Schindecker, Marlene Heilbrunner, Diana Eichler, Johanna Lausch, Margarita Wieser, Marianne Obermeier, Elisabeth Bell, Claudia Wieser, Gertraud und Christina Spitzl. Vorangetragen wurde die alte Vereinsfahne vom früheren F&auzml;hnrich Hans Bell sen. mit den Begleitern Wast Kerschbaumer und Balthasar Klinger. Bei diesem Fest waren nahezu alle Trachtenvereine des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes sowie die Orts- und Nachbarvereine erschienen. Acht Musikkapellen und sieben Festwägen waren beteiligt. Das Fest war ein voller Erfolg und wird den Straußdorfern noch lange in Erinnerung bleiben.
Am 3. Juli 1983 beteiligten sich die "Voglberlger" am Jahrhundertfest der Vereinigten Bayerischen Trachtenverbände in München.

1984

Vom 15. bis 17. September 1984 führte der Vereinsausflug nach Pietra-Ligure an den Golf von Genua zu einem Internationalen Folkloretreffen. Anni Federauer hatte die Reise vermittelt. Mit dabei waren 12 Buam und 9 Dirndl mit der Festtracht, sowie die Glonner Blaskapelle mit 15 Mann.

1986

Bereits im Herbst 1986 wurde die Frage aufgeworfen: Soll man die alte Fahne renovieren? Will man Sie denn überhaupt erhalten? Es wurde ein Kostenvoranschlag bei der Fahnenstickerei Kössinger in Schierling eingeholt. Die Firma Kössinger bestätigte, dass die alte Fahne aus schwerem Seidenstoff in Ihrer Ausführung sehr selten und daher wertvoll und auf jeden Fall renovierungswürdig ist. Nun wurde die Fahne zur Renovierung gegeben.

1989

In der Frühjahrsversammlung 1989 wurde die renovierte Fahne den Mitgliedern vorgestellt. Die Renovierung der Fahne und des Patenbandes kostete 5.500 DM.
Anlässlich des Volkstanzabends am 1. Juli 1989 wurde 1. Vorstand Sepp Eichler für seine 25-jährige Vorstandschaft geehrt. 2. Gauvorstand Albert Strauß würdigte die jahrzehntelange Trachtenarbeit und übereichte im Namen der Gauvorstandschaft des Bayerischen Inngauverbandes das silberne Gauehrenzeichen. In der Herbstversammlung 25. November 1989 fanden Neuwahlen statt. Für alle überraschend legte Vorstand Sepp Eichler nach 25-jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Als Nachfolger wurde Sepp Schwazenbeck gewählt.

1991

In der Herbstversammlung 1991 wurde Sepp Eichler zum Ehrenvorstand ernannt und mit einer Ehrenurkunde sowie einem Ehrenabzeichen für seine 25-jährige Vorstandstätigkeit gewürdigt. In der Versammlung wurde auch beschlossen, dass der Verein nunmehr in das Vereinsregister eingetragen werden soll und dass die Satzung überarbeitet bzw. neu gemacht wird, damit der Antrag auf Errichtung der Gemeinnützigkeit gestellt werden kann.

1993

Das 45-jährige Gründungsfest wurde in der Lippenhalle in Katzenreuth gefeiert. Die neu erbaute Maschinenhalle von Ludwig Mayr gab einen würdigen Rahmen für die Veranstaltungen ab. Am 16. Juli 1993 begann das Gründungsfest mit einem Volkstanz, aufgespielt hat die Ebrachtaler Tanzlmusi aus Ebersberg. Am Samstag folge der Heimatabend, den Karl Reiter mit einem gelungenen Programm zusammenstellte. Es wirkten mit: Das Zitherduo Diana Eichler und Christine Prabst, der Viergesang Sepp und Toni Eichler, Karl Reiter und Fridolin Gruber, die Bergfelder Okarinamusi mit Rudi, Rupert Maierbacher und Norbert Hahn, Die Saitenmusi Notburga Spitzl, Elisabeth Gruber und Brigitte Reiter, die Filzhofer Klarinettenmusi mit Monika, Andrea und Martin Mair. Den ersten großen Auftritt hatte auch die neue Kindergruppe, die mit Ihren Tänzen alle Besucher zum Staunen brachte. Für die Jugendlichen wurde zum Ersten mal ein zweitägiger Ausflug in die Berge unternommen. Am 11. und 12. September 1993 fuhr Vorplattler Toni Eichler zusammen mit Jugendleiter Rudi Maierbacher jun. und der Gruppe auf die Lagler-Hütte am Heuberg. Bei der Jahreshauptversammlung am 19. November 1993 wurde neu das Amt einer Trachtenwartin aufgenommen. Dafür stellte sich Rosi Maierbacher zur Verfügung.

1994

Eine besondere Ehrung während des Heimatabends am 3. Juli 1994 erhielt Wast Eichler, dem der erste Gauvorstand Hans Weigl das silberne Gauehrenabzeichen anheftete und ihm für die 25 Jahre "Fähnrich" gratulierte. Vorstand Sepp Schwarzenbeck gratulierte im Namen des Vereins und überreichte eine Ehrenurkunde. Am Sonntag wurde in der Straußdorfer Pfarrkirche ein Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder abgehalten. Anschließend fand ein Frühschoppen in der Lippenhalle statt. Am Montag klang das Fest mit einem Kesselfleischessen aus, zur Unterhaltung spielte die "Bairer Blaskapelle".Das 1. Straußdorfer Weihnachtssingen am 27. Dezember 1994 wurde vom Trachtenverein in der Straußdorfer Pfarrkirche abgehalten. Musikwart Karl Reiter stellte das Programm zusammen. Mit großem Geschick hatte er neue Instrumentengruppen zusammengestellt und selbst mit dem "Voglberger" Viergesang zum großen Gelingen beigetragen.

1995

Am 1. Mai 1995 wurde wieder von den drei Straußdorfer Ortsvereinen ein Maibaum aufgestellt. Die Kindergruppe des Trachtenvereins führte dabei Volkstänze auf.

1996

Zum ersten Mal hatte der Trachtenverein "Voglbergler" am 6. Oktober 1996 die Dorfgemeinschaft von Straußdorf zu einem Erntedankfest eingeladen. Nach einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche, traf man sich anschließend in der Tenne von Martin Lechner, im "Behmern Stadel". Nach dem Mittagessen zeigten die Kinder- und Jugendlichen viele Tänze und eine Reihe von Gesangs- und Musikstücken wurde zum Besten gegeben.

1998

1998 wurden im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf/St. Peter verdiente Trachtler des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes geehrt. Dazu zählte unser Vereinsmitglied Rudi Maierbacher sen. Von 1964 bis 1975 beteiligte er sich beim Gau als Wertungsrichter, von 1969 bis 1971 als 2. Gauvorplattler und von 1975 bis 1983 als 2. Gaujungendwart. 1981 wurde Rudi zum Gautanzwart gewählt. Für die besonderen Verdienste wurde er zum Gauehrenmitglied ernannt.
Das 50-jährige Gründungsfest wurde am 25. bis 29. Juni 1998 gefeiert. Am südlichen Ortseingang von Straußdorf, auf der Zahuber-Wiese wurde ein großes Festzelt aufgestellt. Viele der Straußdorfer Bewohner haben mitgeholfen, um dieses große Fest zu feiern. Begonnen haben die Feierlichkeiten an einem Donnerstag, den 25. Juni mit dem Bieranstich und der Eichhofner Dorfmusik. Am Freitag, den 26. Juni wurde zum Volkstanz mit der Ebrachtaler Tanzlmusi eingeladen. Die Tanzleitung hatte Rudi Maierbacher sen. übernommen. Der Heimatabend am Samstag wurde von Musikwart Karl Reiter organisiert. Im ersten, staaden Teil wirkten die Kieferer Alphornbläser, Hirschberg Zithermusi, Aubacher Dirndl, Voglberger Sänder, Bergfelder Okarinamusi und die Filzhofer Tanzlmusi mit. Im zweiten Teil kamen die Auftritte des Festvereins mit der Kindergruppe mit neun Paaren, die Kinder-, Jugend- und Aktivengruppe dran. Die Patenvereine und die Landkreisgruppe führten einen Plattler, bzw. den Bandltanz und den Dreisteyrer auf. Einer der Höhepunkte war der "Oid-Mo"-Plattler, den die Männer der damaligen ersten Plattlergruppe mit Sepp Eichler, Rudi Maierbacher sen., Hans, Alois und Adolf Bell und der Eder (Klinger) Hausl mit dem "Reit in Winkler" zum Besten gaben. Als krönenden Abschluß führte die Aktivengruppe den Kronentanz auf. Als das Programm zu Ende war, ging über Straußdorf ein so heftiges Gewitter mit Blitz und Donner einher, dass die Lichter ausgingen und der Regen in Strömen herunter goß. Am Festsonntag beruhigte sich das Wetter wieder und es konnte der Kirchenzug zum Feichtobermoar-Obstgarten erfolgen. Pfarrer Norbert Klug zelebrierte die Festmesse. Der Straußdorfer Kirchenchor und die Voglberger Sänger übernahmen zusammen mit einer Streicher-/ Klarinetten-Gruppe die musikalische Umrahmung. Zum Festzug am Nachmittag erschienen dann etwa 2400 Trachtler aus 40 Vereinen, die gemeinsam mit uns den Weg vom Festzelt durch das Dorf bis zum Egglkreuz und zurück marschierten. Die Emmeringer Festmusik und weitere vier Blasmusikgruppen begleiteten den Trachtenzug. Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurde am Montag, den 29. Juni noch zum Kesselfleischessen eingeladen. Die Frauenneuhartinger Blaskapelle gab dabei den Ton an.
Am 23. August 1998 wurde in Emmering der 150. Geburtstag von Lehrer Josef Vogl, dem Begründer des 1. Trachtenvereins in Bayern, gefeiert.
In der Herbstversammlung am 21. November 1998 erhielt 1. Vorstand Josef Schwarzenbeck aus den Händen von 2. Gauvorstand Thomas Fischbacher das silberne Gauehrenzeichen für seine Verdienste um die jahrelange Trachtenarbeit.

1999

Am Freitag, den 11. Juni 1999 fand in der Lippnhalle einen Volkstanzabend mit der Ebrachtaler Tanzlmusi statt. Am Sonntag, den 13. Juni 1999 wurde das Vier-Vereine-Preisplatteln mit den Vereinen aus Schönau, Ostermünchen und Bairer-Winkl ausgerichtet. Das bereits seit 1987 ins Leben gerufene Preisplatteln erfreut sich besonderer Beliebtheit bei den Kinder- und Jugendgruppen.

2000

Zu einem Gedenkgottesdienst lud der Verein am 1. Oktober 2000 ein. Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen die "Voglberger Sänger" und der Leitung von Karl Reiter. Anschließend wurden im Behmern-Stadel noch die Auftritte der Kinder- Jugend- und Aktivengruppe gezeigt. Die Frauenneuhartinger Blaskapelle spielte am Montag zum Kesselfleischessen auf.

2001

Vom 5. bis 7. Oktober 2001 wurde die Jugend- und Aktivengruppe zum Internationalen Volkstanzfestival nach Ungarn eingeladen. Stadtrat Josef Bodmaier, guter Bekannter von Ehrenvorstand Sepp Eichler, organisierte und begleitete die Reisenden. Die Egmatinger Blasmusik fuhr zur Verstärkung mit. Es wurden viele Auftritte in der Stadt Moor gezeigt.

2002

Im Jahre 2002 stellten die Straußdorfer Vereine wieder einen Maibaum auf. Der Baum wurde eingelagert und hergerichtet beim Köll Hans in Aiterndorf. Während des Aufstellens zeigten die Kinder- und Jugendlichen des Vereins verschiedene Plattler und Tänze.
Im Jahre 2002 hatten die Vorplattler der Landkreisvereine Martin Mair zum Landkreisvorplattler gewählt.

2003

Zum 55-jährigen Vereinsbestehen wurde vom 26. bis 29. September 2003 in die Lippnhalle eingeladen. Am Freitag feierte der Verein mit den Patenvereinen aus Grafing und Antholing den Heimatabend. Am Sonntag drehte sich alles ums Drahn und Platteln. Die Kinder- und Jugendlichen wetteiferten um die besten Plätze beim Vier-Vereine-Preisplatteln. Den Abschluss bildete am Montag das Kesselfleischessen mit der Frauenneuhartinger Blaskapelle.

2004

Im Jahre 2004 konnte zu den Kleidertauschtagen, die alljährlich im Frühjahr durchgeführt werden, an die 40 Kinder- und Jugendliche (bis 17 Jahre) gezählt werden.

2005

Am 17. Juli 2005 richteten die Atteltaler Grafing das Gaudirndldrahn aus. Viele unserer Kinder- und Jugendlichen beteiligten sich erfolgreich daran. Andrea Mair schaffte es auf den 7. Platz und nimmt für die nächsten zwei Jahre in der Gaugruppe des Bayerischen Inngau-Trachtenverbands teil.
Unser Patenverein "Atteltaler" Grafing richtete zum 100-jährigen Gründungsfest zugleich das Gaufest des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes aus. Die Woche darauf, am 17. Juli 2005, fand das Gaudirndlpreisplatteln in der Wildbräuhalle statt. In der Gruppe der 24- bis 30-Jährigen belegte Andrea Mair den 7. Platz und wurde für die nächsten zwei Jahre in der Gaugruppe aufgenommen.

2007

Beim Gaudirndldrahn am 24. Juni 2007 in Moosen bei Emmering konnte Andrea Mair mit Platz 11 ihre Teilnahme in der Gaugruppe bestätigen. Das Gaujugenddirndldrahn am 28. Oktober 2007 in Neubeuern brachte besondere Ergebnisse für vier Straußdorfer Dirndl. In den Altersklassen der 14- bis 16-Jährigen schafften Christina Schwarzenbeck, Katharina Kerschbaumer, Katharina Wolf und Sophie Kreuzer die vorderen Plätze und kamen somit für die nächsten zwei Jahre in die Gaujugendgruppe.

2008

Das 60-jährige Vereinsjubiläum wurde am 1. Juni 2008 in der Halle beim Mair in Filzhof gefeiert. Der Heimatabend, an dem auch die Patenvereine aktiv teilnahmen, wurde noch mit Ehrungen begangen. Zahlreiche Mitglieder konnten für 25, 40, 50 und 60 Jahre geehrt werden. Rudi Maierbacher jun. erhielt aus den Händen von Gauschriftführerin Roswitha Strauß das silberne Gauehrenzeichen für seine langjährige (34 Jahre) aktive Mitarbeit in der Vereinsvorstandschaft. Seit langem wurde wieder ein Weinfest, am 30. Mai 2008 abgehalten. Die "Stoaberger Musikanten" spielten zur Unterhaltung und Tanz auf. Zu erwähnen ist, dass die Teilnahme an der alljährlichen Leonhardfahrt in Grafing, am vierten Sonntag im Oktober, eine alte Tradition darstellt. Viele Jahre hatte Bernhard Polland mit seinen eigenen Pferden den Wagen der Straußdorfer eingespannt. Es wurde dem Wunsch vieler ein eigener Truhenwagen angeschafft. Rudi Maierbacher sen. hatte die Truhe ehrenamtlich geschreinert und der Kirchenmaler Fridolin Gruber führte die Malerarbeiten aus. Für vier seitliche Felder suchte er Motive aus der Straußdorfer Gegend mit den Jahreszeiten. Somit nimmt seit 2008 der Trachtenverein bei der Leonhardifahrt in Grafing mit einem eigenen Truhenwagen teil.
Unsere Fahnenmutter der Fahne von 1952, Frau Therese Rothmoser, verstarb am 19. August 2008 im Alter von 83 Jahren. Wir werden Ihr ein würdiges Andenken bewahren.
Beim Gaujugenddirndldrahn am 3. Oktober 2008 in Bruckmühl in der Altersgruppe III der 13-bis 14-Jährigen nahmen Angelika Ernst und Lisbeth Maierbacher teil. Mit ihrem hohen Leistungsstand erreichten sie die Plätze 3 und 14 und sind somit in der Gaujugendgruppe des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes vertreten.
... was lange währt, wird endlich gut ...
Bereits 1997 hatte unser Vereinsmitglied und Kirchenmaler Fridolin Gruber die Idee, für den Trachtenverein einen Leonhardiwagen anzuschaffen. Dazu hatte Vorstand Sepp Schwarzenbeck zwei Fahrgestelle für 100 D-Mark erworben, um daraus die Teile für einen zu verwenden. In mühevoller Arbeit und mit Hilfe von Sepp Schmied aus Sensau, der mit der Materie seit Großvaters Zeiten vertraut ist, wurde ein neues Gestell hergestellt. Rudi Maierbacher sen. schreinerte dann 1997 nach Entwurf von Fridl Gruber die massive hölzerne Truhe. Mitgeholfen haben Ludwig Weigl und Kurt Postel. Das Holz stifteten Hans Köll, Hans Spitzl, Fritz Reiter und Ludwig Weigl. Die von Fridl Gruber kunstvoll ausgemalten Füllungen, welche Motive aus der Umgebung von Straußdorf zeigen, wurden nach den vier Jahreszeiten angeordnet.
Am 26. Oktober 2008, zur 300. Leonhardifahrt in Grafing, war Prämiere. Wir fuhren voller Bewunderung bei herrlichem Wetter die dreimalige Umfahrt mit. Besetzt mit je sechs Schalkfrauen und Männern, die Pferde vom Ludl Wast aus Eschenloh vorgespannt.
In der Vereinskartellversammlung am 17. November 2008 in Grafing beim Kastenwirt wurde die Mitgliedschaft zum Jahresende 2008 gekündigt, da für Straußdorfer Trachtler kein Nutzen erkennbar war. Am 21. November 2008 fanden in der Jahreshauptversammlung die Neuwahlen im 2 jährigen Turnus statt. Nach 19 Jahren als 1. Vorstand und 10 Jahren als 2. Vorstand übergab Sepp Schwarzenbeck das Amt des 1. Vorstandes an Martin Mair.

2009

Der Patenverein "Bairer Winkler" in Antholing feierte am 11./12. Juli 2009 sein 80. Gründungsfest, verbunden mit dem Gaufest. Am Samstag fanden sich die Aktivengruppe und etliche Mitglieder im Festzelt ein, um beim Gauheimatabend dabei zu sein. Unsere Aktiven führten die Olympia-Sternpolka auf. Als Geschenk für den Göd wurde ein handgemachter Joppenständer überreicht. Die Bairer Winkler übernahmen 1983 bei unserer Fahnenweihe die Patenschaft. Der Feldgottesdienst zum Gaufest wurde bei herrlicher Aussicht und Gebirgskulisse im Obstgarten in Einhaus gefeiert. Nach dem Kirchenzug und Mittagessen im Zelt konnte trotz vieler dunkler Wolken der Festzug der 41 Gauvereine, Landkreis- und Ortsvereine abgehalten werden. Musikalisch wurden wir von der Eichhofner Dorfmusi beim Kirchen- und Festzug begleitet. Pech hatten wir mit unserem Gespann für den Truhenwagen. Zehn Mitglieder wären gerne mitgefahren, jedoch musste vor dem Festzug abgespannt werden, da die Rösser vom Seppn Wast nicht mehr wollten.
Am 19. Juli 2009, eine Woche nach dem Gaufest, fand in Antholing das Gaupreisplatteln mit der Dirndlwertung im Festzelt statt. Stolze Leistungen erbrachten unsere Vereinsdirndl. In der Altersgruppe IV der 15- und 16-Jährigen gewann Christina Schwarzenbeck den Siegerpokal und Katharina Wolf sicherte sich den 4. Platz. In der Gruppe der Aktiven der 17- bis 23-Jährigen gewann Lisbeth Maierbacher den 5. Platz und verschaffte sich somit einen Platz in der Gaugruppe.
Die Vereinsveranstaltungen wurden vom 2. bis 5. Oktober 2009 in Filzhof durchgeführt. Beim Weinfest betrug der Eintritt 6 Euro. Beim Strohpreisplatteln und Kesselfleischessen übernahm die Metzgerei Hilscher aus Aßling zum ersten Mal die Verköstigung

2010

Am 27. Juni 2010 haben die Bairer zum 4-Vereine-Preisplatteln ins Vereinsheim eingeladen. 16 Teilnehmer stellten sich den strengen Richtlinien der Preisrichtern. Bei den Dirndln bis 10 Jahre erreichte Martha Spitzl den 2. Platz und Leonhard Stadler bei den Buam den 5. Platz. Bei den 11- bis 13-Jährigen Buam hatten Marinus Spitzl den 3. Platz und Hansi Soyer den 5. Platz erreicht. In der Altersklasse III, den 14-bis 16-Jährigen, erreichte das Dirndl Katharina Kerschbaumer den 1. Platz, den 3. Platz Veronika Stadler und den 4. Platz Katharina Stadler. Bei den Buam erreichte Thomas Spitzl den 1. Platz dicht gefolgt von Johannes Spitzl, der den 2. Platz belegte. In der Gruppe der Aktiven von 17 bis 23 Jahren erreichte Lisbeth Maierbacher den 1. Platz, Katharina Wolf den 4. Platz, Christina Schwarzenbeck den 5. Platz, Katharina Heilbrunner den 11. Platz und den 17. Platz Andrea Eichler. Bei den Buam wurde der 5. Platz von Seppi Schwarzenbeck und der 7. Platz von Andi Weigl belegt. Aus der Aktivenwertung von 5 Gruppen wurde der 2. Platz erreicht. Ein stolzes Ergebnis, über das sich alle Teilnehmer, Jugendleiter, Vorplattler und die Eltern freuten.
Das Gaufest wurde von den Vogtareuthern am 11. Juli 2010 ausgerichtet. Eine fast unerträgliche Rekordhitze von 37 °C herrschte zur Mittagszeit, auf Grund derer fast alle Kinder des Vereins daheim blieben.
Ein erlebnisreicher abwechslungsreicher Vereinsausflug nach Passau erfolgte am 18./19. September 2010.

2011

Eine besondere Ehrung erteilten wir Josef Schwarzenbeck mit der Ernennung zum Ehrenvorstand. Sepp übte das Amt des 1. Vorstands 19 Jahre aus und war 10 Jahre 2. Vorstand. Er erhielt eine gerahmte Urkunde und das Ehrenzeichen angesteckt.
Am 17. Juli 2011 beim Gaudirndldrahn in Raubling erreichten unsere Vereinsdirndl hervorragende Plätze: Veronika Stadler belegte Platz 8 in der Altersklasse IV der 15- bis 16-Jährigen. Lisbeth Maierbacher den 2. Platz in der Altersklasse V der ab 17-Jährigen und darf für weitere zwei Jahre in der Gaugruppe mitwirken.
Am 29. Juli 2011 feierte der Verein das Weinfest in Filzhof mit der Rieder Musi. Das 4-Vereine-Preisplattln wurde aufgeteilt, da nicht so viele Preisrichter am Sonntag Zeit hatten. Am Samstag auf d'Nacht wurde dies für die Aktiven und am Sonntag für die Kinder und Jugendlichen veranstaltet.
Ein Vereinsausflug wurde am 8./9. Oktober 2011 ins Ahrntal unternommen.

2012

Unser Gründungsmitglied und 1. Vorstand von 1948 bis 1954 Franz Weber ist am 21. Mai 2012 verstorben.
Am Gaufest in Schönau am 8. Juli 2012 beteiligte sich der Verein mit 67 Trachtler und dem Truhenwagen.
Die Gaugruppe des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes besteht seit 1972 und feierte am 15. Juni 2012 mit allen ehemaligen Gaugruppenmitgliedern das 40-jährige Jubiläum in Kolbermoor. Als neuer Plattler wurde der "2012er" aufgeführt, den Sepp Lausch, ehemals Landesvorplattler, einstudierte. Aus unserem Verein waren in dieser Zeit Mitglieder der Gaugruppe: Sepp Eichler, Rudi Maierbacher sen., Maria Veicht, Maria Böttcher und Andrea Mair. In der derzeitigen Gaugruppe sind unsere Aktiven Dirndl Lisbeth Maierbacher und Christina Schwarzenbeck dabei. Zum Festabend waren auch die Gaugruppen aus dem Chiemgau, Isargau und Gauverband I anwesend.
Da die Maschinenhalle beim Mair Bartl in Filzhof für andere Zwecke genutzt wird, musste eine neue Beherbergung für das Fest gefunden werden. Die Besitzer Sepp Emberger sen. und jun. nahmen uns in der ehemaligen Halle vom Schindecker in Straußdorf auf. Es gab viel auszuräumen und herzurichten in der 45 x 45 Meter großen Halle, um dann am 14. September 2012 das Weinfest feiern zu können. Musikalisch spielten die "Ledawix-Musikanten" auf. Die Straußdorfer Bevölkerung fand sich recht zahlreich ein und es wurde ein richtiges Dorffest. Nach dem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder wurde am Sonntag, den 16. September 2012 ein gemütlicher Frühschoppen mit Auftritten der Kinder- und Jugendgruppen geboten, welcher bis in den Nachmittag andauerte. Zum Abschluss der Festlichkeiten fand am Montag, den 17. September 2012 das Kesselfleischessen mit der "Fußbarmusi" statt. Einige Einlagen wurden von den Atteltaler Goaßlschnoizern geboten. Versorgt wurden wir durch die Metzgerei Hilscher aus Aßling und die Brauerei Wildbräu aus Grafing.
In der Gauversammlung am 14. Oktober 2012 wurden die Neuwahlen im 3-Jahres-Rhythmus durchgeführt. 1. Gauvorstand Walter Weinzierl, seit 15 Jahren im Gauausschuss, stellte sich nicht mehr zur Neuwahl. Es rückte 2. Gauvorstand Georg Schinnagl nach. Schinnagl war bereits im Gauauschuss als Kassier, Schriftführer und 2. Gauvorstand tätig. An dessen Stelle trat Pankraz Perfler, der auch schon Gaujugendleiter war. Schriftführerin Roswitha Strauß dankte ebenfalls ab, dafür rückt Rosi Spiel aus Baiern nach. Als stellvertretende Schriftführerin stellt sich Stephanie Perfler zur Verfügung.
In einer kleinen Feierstunde am 23. November 2012 in Mietraching wurde Walter Weinzierl zum Gauehrenvorstand ernannt.
In der Jahreshauptversammlung am 23. November 2012 in Straußdorf wurden die Neuwahlen durchgeführt. Helmut Niedermeier gab nach 33 Jahren sein Amt als Kassenrevisor ab. Ihm wurde mit einem gefüllten Geschenkkorb gedankt. Die Elektropost wird eingeführt. Dazu wurden die Mitglieder um Nennung ihrer E-Mail-Adressen gebeten, damit Papier und aufwändige Zeit für den Versand der Einladungen entfällt. Etwa zwei Drittel der Mitglieder beteiligten sich daran.
Der Katholische Kindergarten "St. Margareth" in Straußdorf lädt die Ortsvereine ein, um einen gemeinsamen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Dieser findet erstmals am 30. November 2011 am Kindergarten statt.

2013

In der Frühjahrsversammlung am 26. April 2013 wird der Beschluss gefasst, den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 5 Euro auf 10 Euro zu erhöhen. Der Beitrag für Mitglieder ab dem 75. Lebensjahr wird wie bisher freigestellt. Der neu entworfene Vereinshosenträger wird vorgestellt und die Bestellungen aufgenommen. Angefertigt werden diese beim Schuh- und Lederhosenhersteller Auer in Samerberg.
Die Aktiven erneuern die Tanztracht und fertigen farbige, weinrote Seidenschürzen und Tücher mit handgeknüpften Fransen an.
Der Verein "Voglbergler" Straußdorf feierte sein 65-jähriges Vereinsjubiläum am 9. Juni 2013 in der Emberger Halle in Straußdorf. Neben den Ortsvereinen der Freiwilligen Feuerwehr und des Veteranen- und Kriegervereins beteiligten sich die Straußdorfer mit der Emmeringer Musi und die Patenvereine aus Grafing und Baiern. Der Kirchenzug führte zum Obstgarten am Egglhof. Die Feldmesse zelebrierte Stadtpfarrer Hermann Schlicker aus Grafing. Am Ende des Gottesdienstes sprach Gauvorstand Georg Schinnagl die Grußworte. Als besondere Überraschung wurden drei Mitglieder mit dem silbernen Gauehrenzeichen ausgezeichnet. Fridolin Gruber erhielt die Auszeichnung für besondere Verdienste in der Vereinsarbeit und Monika Stable und Rosi Maierbacher für langj&aUml;hrige Mitarbeit in der Vorstandschaft. Der Festzug führte vom Feuerwehrhaus zum Wirt und zurück zur Festhalle in Begleitung der Emmeringer und Eichhofner Musi. Alois Bell wurde von 1. Vorstand Martin Mair mit einer Ehrenurkunde für 65 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.
Das Gaupreisplatteln fand im Zelt in Altenbeuern am 21. Juli 2013 statt. Aus unserem Verein nahmen vier Dirndl teil. Besondere Leistung zeigte unser Vereinsdirndl Lisbeth Maierbacher, die in ihrer Altersklasse der 17- bis 23-Jährigen den 1. Platz in der Wertung erreichte. Christina Schwarzenbeck brachte es auf den 4. Platz und Veronika Stadler überraschte mit dem 6. Platz. Die zehn Besten jeder Altersklasse kommen in die Gaugruppe, somit war der Verein mit drei Dirndl in der Gaugruppe vertreten.

2014

In der Frühjahrsversammlung am 11. April 2014 wurde die Vereinssatzung vom 22. Mai 1992 geändert, um die "Eigennützigkeit" (e.V.) nicht zu verlieren. In § 14 "Auflösung des Vereins" heißt es nun: "Die Auflösung des Vereins kann erst erfolgen, wenn im Verein weniger als sechs Mitglieder vorhanden sind. Die Auflösung kann nur mit zwei Drittel der Stimmen aller anwesenden Vereinsmitglieder beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Grafing bei München, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildt&asuml;tige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Die schriftlichen Aufzeichnungen sowie Fahnen und Ehrengaben werden dem Heimatmuseum der Stadt Grafing b. München zur Aufbewahrung übergeben." Durch weitere Änderungen der §§ 4 und 12 Abs. 1 der Vereinssatzung wurden Beginn und Ende des Vereinsjahres auf den 1. Januar und 31. Dezember verlegt und die Jahreshauptversammlung auf das erste Halbjahr vorgezogen.
Am 27. Juli 2014 fand das Gaupreisplatteln in der Wendelsteinhalle in Brannenburg mit der Buamawertung statt. Aus unserem Verein beteiligten sich Johannes und Thomas Spitzl, Sepp Schwarzenbeck jun. und Andi Weigl. Unterstützt wurden sie von den vier Dirndl Vroni Stadler, Lisbeth Maierbacher, Kathi Wolf und Christina Schwarzenbeck. Zusammen konnten sie somit auch an der Gruppenwertung teilnehmen und belegten den 5. von 15 Plätzen. Die Einzelergebnisse konnten sich sehen lassen: Johannes Spitzl auf Platz 12 und Thomas Spitzl Platz 23 in der Altersklasse ab 17 Jahren. Andi Weigl Platz 9 und Sepp Schwarzenbeck auf Platz 10 in der Altersklasse ab 24 Jahren. Neben den 3 Dirndl waren nun auch 3 Buam in der Gaugruppe vertreten. In der Vereinsgeschichte gab es noch nie eine so starke Vertretung in der Gaugruppe.
Die Nachricht, dass für unsere Veranstaltungen die Hallen vom Emberger nicht mehr genutzt werden können, kam sehr plötzlich. Es stellte sich die Frage, ob das Fest nicht stattfinden, oder an einem anderen Ort ausgerichtet werden kann. Nach der Zusage vom Eicher Jakob stand fest, dass das Fest in Dichau gefeiert werden kann. Dies bedeutete viel Arbeit, da die Tore an der Südseite zu guter letzt doch noch angefertigt und montiert wurden. Einige unserer Leute (Weigl Ludwig, Gruber Fridl) haben die Stunden nicht gescheut und arbeiteten mit dem Jackä und seinen Arbeitern tagelang daran, die Halle dicht zu bekommen. Die Tanzbühne musste neu ausgelegt werden, da die bisherigen Ausführungen nicht passend waren. Ein neues Brandschutzgutachten wurde erarbeitet und eingereicht. Auch mussten die Bewirtungseinrichtungen, Stromleitungen und die Zu- und Abläufe für das Wasser neu ausgerichtet werden. Am Freitag, den 1. August war es soweit. Pünktlich um 20 Uhr spielten die Hallgrafen Musikanten zum Tanz auf. Die Brotzeitplatten waren wie immer ein Schmankerl, die Weine vom Weinhändler Neumeier mundeten perfekt. Schön und friedlich ist das Weinfest verlaufen. Mit einem Gedenkgottesdienst begann der Vereinssonntag am 3. August. Anschließend wurde in der Festhalle zu Weißwürste und Wiener eingeladen. Die Kinder, Jugendlichen und Aktiven des Vereins zeigten unterhaltsame und schneidige Tänze und Plattler, während die Festgäste von der Metzgerei Hilscher gut bewirtet wurden. Zum Ausschank kam das Bier vom Wildbräu und die Schmackerl aus der Kuchentecke fanden bei den Gästen reißenden Absatz. Zum Abschluss unserer Festtage luden wir am Montag, den 4. August zum Kesselfleischessen ein. Die Saunaboarischen spielten zur Unterhaltung und zum Tanzen auf. Martin Mair bedankte sich beim Hausherrn Jakob Eicher recht herzlich für die Bereitstellung der Halle und überreichte einen Geschenkkorb.

2015

Der Bayerische Inngau-Trachtenverband trauert um seinen Ehrengauvorstand Jakob Opperer aus Rohrdorf, welcher am 13. Januar 2015 im Alter von 95 Jahren verstarb. Die Fahnenabordnung unseres Vereins fuhr zur Beerdigung. Zahlreiche Fahnen, an die 60 Stück, reihten sich in der großen Kirche in Rohrdorf auf, um dem Verstorbenen das letzte Geleit zu geben. Opperer war von 1965 bis 1985 Gauvorstand. Neben zahlreichen anderen Ehrenämtern stellte er sich von 1974 bis 1982 als erster Kassier in den Dienst der vereinigten Bayerischen Trachtenverbände.
Am 11. April 2015 übernimmt Rosi Maierbacher in der Gautrachtenwarteversammlung in Flintsbach das Amt der 2. Gautrachtenwartin.

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70 jähriges 2018




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